Unschön 19. November 2009
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Da haben sich die Franzosen in den Relegationsspielen um die Teilnahme an der WM im kommenden Jahr einmal weniger mit Ruhm bekleckert:
Im Hinspiel in Irland am 14.11.2009 reichte es zu einem mehr glücklichen als gewollten 0:1. Ein Schuss von Anelka wird von einem irischen Abwehrspieler so gut abgefälscht, dass er 1) unhaltbar wird und 2) besser nicht ins Tor hätte treffen können. Knappe Kiste also. Mit dieser Führung im Rücken ging es dann gestern zum Rückspiel nach Paris. Die Iren konnten zunächst das 0:1 erzielen, sodass es in die Verlängerung ging. Was dann geschah war aber wieder einmal mehr grob unsportlich und unschön. Aber hey! Es geht um die WM-Teilnahme. In der Verlängerung schafften es die Franzosen dann noch, den sie rettenden Ausgleich zu erzielen. Hierbei sei aber das Augenmerk auf Henry gerichtet, der (zumindest in der Zeitlupe) offensichtlich Arm und Hand zuhilfe nahm. Sofortige Proteste der irischen Spieler, die natürlich gesehen hatten, was geschehen war, blieben leider erfolglos. Schade, schade… denn sportlich hätten die Iren die WM-Teilnahme wohl mehr verdient gehabt. Und selbst wenn es ins Elfmeterschießen gegangen wäre und sie dann verloren hätten, hätte das nicht diesen unschönen Beigeschmack.
Strasbourg & Berlin 31. Oktober 2009
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Da Bilder ja bekanntlich mehr sagen als Worte, habe ich hier mal die Fotos der letzten Städtetrips hochgeladen. Mit den Referendaren ging es auf AG-Fahrt nach Strasbourg und zwei Wochen danach habe ich endlich mal wieder Steffen in Berlin besucht!
An Strauch kommt keiner vorbei!?! 27. September 2009
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Ich bin nicht nur ein Idol, vielleicht lässt sich ja politisch auch noch etwas bewegen
Aber seht selbst…
http://www.einslive.de/wahl09/show.jsp?id=d3984400eef6aa5a210c5cb35b2a505f
Party Paradox 20. September 2009
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Gestern fand im Rahmen der „Münstermorphosen“ im Rathausinnenhof die Party Paradox statt.
Das Prinzip ist so einfach wie genial: anstatt sich den ganzen Abend von Riesendiskolautsprechern die Ohren volldröhnen zu lassen, bekam man am Eingang einen Funkkopfhörer. Hiermit standen einem zwei Kanäle zur Auswahl. Der eine wurde von Antenne Münster bespielt, auf dem anderen legte ein DJ aus dem Heaven auf. Das Publikum war dementsprechend bunt gemischt und es war für (fast) jeden Musikgeschmack immer etwas dabei.
Zu Beginn musste man sich erst einmal daran gewöhnen, die anderen nicht mehr einfach so ansprechen zu können, sondern eher in „Ruck Zuck!“-Manier anzutippen, damit sie die Kopfhörer von den Ohren nahmen und einen verstehen konnten, was am Partymachen aber kein Stück gehindert hat. Zudem musste man sich dann stimmlich nicht mehr verausgaben, um sich verständlich zu machen. Zwischendurch hat man Musikempfehlungen auch einfach per Fingerzeichen durchgegeben.
Ein großer Vorteil dieses Systems ist, dass man mit unterschiedlichen Musikgeschmäckern nebeneinander tanzen und feiern kann, ohne dass irgendeiner gerade zurückstecken muss. Da tanzte der „Pur Hitmix“ neben „Time To Pretend“ von MGMT. Die beiden Kanäle wurden auch insgesamt sehr abwechslungsreich gemischt, wenn es auch hier und da die eine oder andere Überschneidung gab und man sich dachte: „Habe ich das gerade nicht auf Kanal 2 schon gehört?“. Für den Fall, dass für einen Moment auf keinem der Kanäle etwas dabei war, konnte man die Kopfhörer auch ganz entspannt einfach mal ausmachen und ein wenig der Kulisse lauschen. Hierzu noch zwei kleine Videos.
Besonders unterhaltsam waren auch die 4 Tänzer/innen, die zwischendurch in einem oberhalb gelegenen Gebäudeübergang für Stimmung sorgten. Denn auch die hatten sich nicht auf einen Kanal geeinigt, sodass man von Tänzer zu Tänzer sehen konnte, wer denn gerade was hört. Und die, die auf dem anderen Kanal tanzten, sahen natürlich schwer unrhythmisch aus
Es war auf jeden Fall eine Erfahrung wert und schreit nach Wiederholung.
Was ich an diesem Modell Party gut finde:
- man selbst regelt die Lautstärke, was die Ohren einem danken
- wenn einem ein Song nicht gefällt, kann man einfach den Kanal wechseln oder im Zweifel mal kurz pausieren
- man kann sich in Zimmerlautstärke unterhalten und muss dazu nicht erst „rausgehen“
- durch die Kopfhörer hat meinen wesentlich besseren Klang auf den Ohren, sodass von manchen Songs auch Liveversionen gespielt wurden, die man sonst in der Disko nicht gehört hätte
- man muss sich nicht separieren und einen zweiten Floor aufsuchen, wenn man mal die Musikrichtung wechseln will
- falsch mitgesungene Texte fallen sofort auf
- Musik ist überall und nirgendwo: Du bestimmst, wann sie läuft!
Hier geht’s zur Homepage der Ausstatter.
2,9 l / 100 km 16. September 2009
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Mit diesem Wahnsinnsergebnis ist die „Peugeot Umweltmeisterschaft“ ausgegangen. Ziel war es, möglichst weit mit einer Tankfüllung (60 l) eines Peugeot 308 HDi FAP 110 mit elektronisch gesteuertem Sechsgang-Schaltgetriebe zu kommen. Ausgangsstrecke war von Saarbrücken aus quer durch Frankreich nach Barcelona. In Barcelona angekommen durften die Teilnehmer den Tank auf einer abgesperrten Rundstrecke schließlich bis auf den letzten Tropfen leer fahren.
Das Siegerteam ist unglaubliche 2.060 km weit gekommen und hatte somit einen Durchschnittsverbauch von 2,9 l / 100 km. Die kürzeste Strecke betrug auch immerhin noch 1.747 km, was einem Durchschnittsverbrauch von 3,4 l / 100 km entspricht. Beides liegt deutlich unter der Herstellerangabe von 4,5 l / 100 km.
Als Preise bekamen die Erstplatzierten einen Peugeot 3008 HDi FAP 110 mit EGS6-Schaltgetriebe (Wert: 28.000 €), der zweite Preis war ein Pegeuot 308 mit gleich Motorisierung (= das Testfahrzeug) und die Drittbesten bekamen einen Peugeot 207 99g.
In Sachen Umweltfreundlichkeit ist also wieder einiges „in Bewegung“…