Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen… 18. Januar 2010
Posted by felixstrauch in Alltag.1 comment so far
In diesem Video sieht man wieder einmal mehr, dass so mancher von seinen Fähigkeiten vielleicht etwas zu überzeugt ist. Zumindest ist die Performance aber zur Erheiterung gut ![]()
USA – Chapter I 5. Januar 2010
Posted by felixstrauch in Reise.add a comment
Für alle, denen Bilder genug sind und die sich ein paar erklärende Worte sparen wollen, hier der kurze Weg zur Galerie:
http://www.felixstrauch.de/usa2009/
Los ging es also am 19.12.2009 von Düsseldorf in Richtung Chicago. Am Flughafen funktionierte der Check-In-Computer leider nicht, wie er sollte, sodass wir an einen von Menschenhand betriebenen Schalter verwiesen wurden. Leider konnten wir nicht direkt für den Weiterflug nach Phoenix durchgecheckt werden und Sitzplätze gab es vorerst auch nicht. Am Gate versuchten wir dann unser Glück in Sachen Sitzplätze. Erneut wurden wir auf “später” verwiesen. Nun gut. Die Geschichte ist am Ende dank des Einsatzes einer Stewardess noch gut gegangen. Nachdem wir zunächst weit auseinanderliegende Sitzplätze hatten und sich unsere direkte Nachbarschaft nicht auf einen Tausch einlassen wollte, hat die Stewardess kurzerhand zwei Personen, die nicht miteinander reisten, gefragt, ob sie auf meinen und Ingas Platz tauschen wollten. Hat geklappt
Auf dem Flug gab es dann allerhand Entertainment: ich habe “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″, “Maria ihm schmeckt’s nicht” und “Oben” sowie eine Folge “How I met your Mother” gesehen. Und schon waren die 9 Stunden wie im Flug vergangen
In Chicago gelandet, verlief alles erst so gut, dass wir es kaum glauben konnte. Einreise ohne Probleme erledigt, sofort die Koffer bekommen, wieder zum Weiterflug aufgegeben. Dann jedoch versagte der Check-In-Computer wieder einmal, sodass wir wieder auf menschliche Hilfe angewiesen waren, die jedoch nicht allzu gut in Form von besetzten Schaltern vorhanden war. Den eigentlichen Weiterflug nach Phoenix haben wir zwar verpasst, aber direkt den nächsten, der nur 1:40 Stunde später ging, bekommen.
Beim Warten in der Schlange haben wir aber die nette Bekanntschaft mit “Mr.-I-miss-my-own-graduation” gemacht. Er war quasi in derselben Lage wie wir. Nur hat er es sich nicht nehmen lassen, seinen Unmut am Flughafenpersonal auszulassen. Die Wartezeit verkürzt hat es nicht, aber definitiv unterhaltsamer gemacht, als dann der Supervisor von United Airlines die Warteschlange durchging, um zu gucken, ob man für die Leute auf die Schnelle noch etwas machen könnte. Zunächst ist der Supervisor ganz galant an ihm vorbei, auf freundliche Nachfrage, ob ihm denn auch geholfen werden könnte, sagte der Supervisor nur: “Mit Dir hatte ich gestern schon ganz schön Ärger, Dir helfe ich jetzt ganz sicher nicht! Du kommst dran, wenn Du den Schalter erreicht hast”. Da mussten wir uns das Lachen schon etwas verkneifen, aber das saß. Mr.-I-miss-my-own-graduation wollte dann den Namen des Supervisors wissen, um sich bei der Airline zu beschweren, woraufhin der Supervisor seinen Namen mit dem Hinweis auf seine Position als Supervisor gerne preisgab. Über ihm der blaue Himmel
Den nächsten Flieger nach Phoenix haben wir dann bequem erreicht.
In Phoenix haben Merten, Elia und Alberto schon auf uns gewartet. Die Koffer schnell wieder eingesackt und ab zur Mietwagenstation. Nach den Formalien durften wir uns dann aus der Tiefgarage unser “Rolling Home” für die nächsten zwei Wochen aussuchen. Geworden ist es ein Chrysler Town & Country Touring. Geführt in der Kategorie “Minivan”, was für deutsche Verhältnisse eher untertrieben war. Nur gut für uns. So wurde es nie richtig voll und alles hatte genügend Platz.
Von Phoenix aus ging es dann also mit dem Mietwagen weiter nach Tucson. Nach gut zwei Stunden Jungfernfahrt in unserem Van waren wir dann also im Casa Club in der Wohnung der drei Jungs angekommen. Nach etwa 27 Stunden auf den Beinen sind wir dann aber auch nur noch duschen und ab ins Bett gegangen.
Am nächsten morgen (20.12.) haben wir dann einen kleinen Rundgang durch den Casa Club gemacht, Mertens Fahrrad getestet und eine Runde über den Campus gedreht. Nachmittags gings dann ins “Sonora Desert Museum”. Unglaublich beeindruckend. Weite Landschaften, unzählige Kakteen, Tiere, Pflanzen und einfach eine Welt, die wir so bislang noch nicht gesehen hatten. Zum Sonnenuntergang haben wir den Park dann wieder verlassen, um ihn von einem Aussichtspunkt aus zu erleben.
Abends waren wir dann im Casa Molina, einem mexikanischen Restaurant, essen. Sehr gut und reichlich, was keine Ausnahme bleiben sollte
Nachdem die Jungs dann ihren Kram für die nächsten zwei Wochen gepackt hatten, ging es ins Bett, um für die erste große Fahrt von Tucson nach San Diego fit zu sein. Landschaftlich hat diese Route einiges zu bieten gehabt: von der Wüste Tucsons über Felslandschaften, Sandwüsten bis hin zu grünen Feldern. Und immer wieder unendlich scheinende Highways…
to be continued
Zwei Rosinen 14. Dezember 2009
Posted by felixstrauch in Alltag.add a comment
Treffen sich zwei Rosinen.
Fragt die eine: “Warum hast Du denn einen Helm auf?”
Darauf die andere: “Ich muss noch in den Stollen…”
Hermann 30. November 2009
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Letzten Dienstag bekam ich von unserem Trompeter einen “Hermann” geschenkt. Hermann ist so eine Art Hefeteigkultur. Man muss ihn sechs Tage lang hegen und pflegen, bis man schließlich ein Brot aus ihm machen kann.
Zu Beginn begnügte sich Hermann noch einen Tag lang mit einfachem Umrühren. Aber schon am zweiten Tag stiegen die Ansprüche: 200 g Zucker standen auf dem Speisplan für den Guten. Tags drauf gab es dann etwas zu trinken, 200 ml Milch. Wieder einen Tag später wollte Hermann mit 200 g Mehl gefüttert werden.
Gestern war dann Hermanns Geburtstag: 200 g Zucker, 200 ml Milch, und 200 g Mehl – was für ein Fest!? Zwei Teile von Hermann gingen dann auf neue Wege und werden bei ihren neuen Besitzer(inne)n hoffentlich die gleiche Liebe und Fürsorge erfahren.
Das l
etzte Drittel verblieb bei mir und wurde heute noch einmal mit 200 g Mehl, 3 Eiern und 1,5 TL Backpulver und 125 ml Sonnenblumenöl aufgepeppelt. Nach gut einer Dreiviertelstunde im Ofen war er nun endlich fertig. Licht aus, Spot an! Hier kommt Hermann…
An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an unseren Trom-Peter!